Schulprofil

(von der GLK verabschiedete Fassung vom 16.06.2004)

Unter einem Schulprofil wird genau das verstanden, was eine Schule ausmacht und von anderen Schulen unterscheidet.

Die Entwicklung unseres Schulprofils wird auf zwei Ebenen beeinflusst: 

Zum einen ist das Schulprofil das Ergebnis eines organischen Entwicklungsprozesses, in dem sich die Schulgemeinschaft auf gemeinsame Ziele und Schwerpunkte einigt. 

Zum anderen basiert das Schulprofil aber auf Traditionen und Verhaltensweisen, die ohne planvolle Gestaltung entstanden sind und das Gesamtbild der Schule bestimmen. 

Das Schulprofil kann jedoch nicht statisch sein. Vielmehr unterliegt es ständig einem Prozess der Veränderung. 

Mit den folgenden Stichpunkten können die Besonderheiten, die typischen Ausprägungen und die daraus resultierende Unverwechselbarkeit des Gustav-Stresemann-Gymnasiums beschrieben werden: 

Alle Schüler beginnen ohne eine Entscheidung für ein bestimmtes Profil in Klasse 5 gemeinsam. Erste Fremdsprache für alle ist Englisch. Am Ende von Klasse 5 entscheiden sich die Schüler für eine zweite Fremdsprache, die in Klasse 6 beginnt: Latein oder Französisch. Erst nach der Klassenstufe 7 wählen die Schüler ein Profil. Dabei haben sie am GSG die Auswahl zwischen vier Profilen:

  • Sportprofil
  • Sprachenprofil
  • NWT-Profil
  • IMP-Profil

In den Klassenstufe 8, 9 und 10 befinden sich die Schüler also in verschiedenen Profilen, oft in sogenannten Gabelklassen. In der Kurstufe (Klasse 11 und 12) sind dann alle wieder zusammen und haben alle die gleichen Möglichkeiten der Schwerpunktsetzung. Auch ein Schüler, der z. B. nicht im Sportprofil war, kann dann einen vierstündigen Sportkurs wählen. Ebenso stehen einem Schüler des Sprachprofils alle naturwissenschaftlichen Kurse offen.

Ziele des Sportprofils Kl. 8 - 10

Übergeordnetes Ziel ist eine breit angelegte, sportartübergreifende Grundlagenausbildung, sowie das Schaffen und Einüben einer fächerübergreifenden, allgemeinen Leistungsbereitschaft. Es soll das Leistungsniveau im Bereich elementarer sportmotorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten so angehoben werden, dass die talentierten Schülerinnen und Schüler optimale Voraussetzungen haben, um sich (auch noch) später entsprechend ihrem Talent für die Aufnahme eines leistungssportlichen Trainings in einer Sportart bzw. Disziplin entscheiden zu können. Des Weiteren soll die Freude an Leistung an sich und auf allen Gebieten den schulischen Erfolg in möglichst vielen Fächern stabilisieren und erhöhen.

Untergeordnete Ziele und hinreichende Bedingungen hierfür sind nach unserer Überzeugung im Sport die Vielseitigkeit der Trainingsinhalte, in den anderen Fächern die Lerninhalte, sowie ganz allgemein die Entwicklungsgemäßheit, Motivation und Schulung von Leistungswillen und Leistungsbereitschaft. Nur auf der Basis einer breiten und stabilen Grundlagenausbildung können in späteren Jahren auch überdurchschnittliche Spitzenleistungen entstehen.

Im Sportprofil wollen wir hierfür ganz im Sinne des Bildungsplanes für sportlich talentierte Schülerinnen und Schüler entsprechende Entwicklungsanreize setzen. Mit der vielseitigen Ausbildung soll den Kindern und Jugendlichen der Übergang in verschiedenste Sportarten möglich sein. Dies kann entsprechend unserem Konzept durchaus bereits parallel zur Schullaufbahn erfolgen, bleibt dann allerdings in der (zusätzlichen) speziellen Förderung dem Verein bzw. Verband überlassen.

Wissenswertes

Am GSG wird das Fach Sport in den Klassen 5 vierstündig, in den Klassen 6 und 7 je dreistündig unterrichtet. Im Sportprofil in den Klassen 8, 9 und 10 kommen zu den vier Praxisstunden je eine Theoriestunde Sport hinzu. Ab Klasse 8 ist Sport Kernfach. Ab Klasse 11 kann Sport in Weiterführung des Profils als fünfstündiges Kernfach in der Kursstufe gewählt werden.

Sportstunden im Wochenverlauf

Die Sportstunden werden in der Regel als zwei Doppelstunden und eine Einzelstunde (Theorie) erteilt, um die Rhythmisierung der Schultage unserer Schülerinnen und Schüler optimal zu unterstützen.

Bildung der Sportprofil-Klasse

Die Sportprofil-Klasse wird zu Beginn der Klassenstufe 8 gebildet. Die Schüler der siebten Klassen wählen jeweils die Profile. Sollten mehr Schüler das Sportprofil wählen, als wir Plätze zur Verfügung stellen können, entscheiden die Klassenkonferenzen gemäß der Kriterien, die von der GLK beschlossen wurden.
Bis zu den Pfingstferien erhalten die Schüler in der Regel eine Rückmeldung zu den Ergebnissen der Profilwahl. Die endgültige Gruppen- und Klasseneinteilung kann erst in den Sommerferien erfolgen.

Unterricht im Sportprofil

Parallel zur sportpraktischen Ausbildung erfolgt - wie im Bildungsplan gefordert - eine theoretische Ausbildung. Diese umfasst die Themenbereiche Trainingslehre, Biomechanik/Bewegungslehre, Sportpsychologie, Sportsoziologie und Sportmedizin. Die wöchentlichen Theoriestunden erweitern eine vertiefte, schülergerechte Einsicht in die Zusammenhänge des motorischen Lernens und Trainierens.
In besonderen Ausnahmefällen (z.B. schwerwiegende Folgen einer Verletzung) ist ein Wechsel vom Sportprofil in das naturwissenschaftliche Profil möglich.

Zusätzliche Elemente

Über das Regelangebot des "normalen Sportunterrichts" hinausgehend sollen am GSG durch Kompaktphasen und Exkursionen vertiefte Einblicke in das Phänomen Sport geschaffen werden. Es ist geplant, im Sportprofil innerhalb der Klassenstufen 8 bis 10 zwei zusätzliche außerunterrichtliche Angebote in enger Anbindung an unser Schulprofil zu machen.

Einen weiteren Schwerpunkt sollen fachspezifische Praktika darstellen. Der Sport bietet geradezu ideale Lern- und Übungsmöglichkeiten, um Arbeitstechniken aus verschiedenen sportwissenschaftlichen Mutterdisziplinen einzuüben.

Eine Intention des Bildungsplanes ist, an ausgewählten Fragestellungen exemplarisch Arbeitstechniken kennen zu lernen, um diese dann auch für andere Fragestellungen nutzen zu können (Transfer). In der Sportwissenschaft finden sich neben naturwissenschaftlichen Arbeitstechniken (z. B. Messen, Beobachten, Auswerten, etc.) auch sozialwissenschaftliche (z. B. Fragebogen, Interviews, etc.) und weitere (z. B. hermeneutische) Zugangsweisen.

Damit kann das Fach Sport eine breite Grundausbildung in Arbeitstechniken bieten. Bei den Schülerinnen und Schülern soll dadurch eine ganzheitliche Zugangsweise geschult werden, die sie im späteren Erwerbsleben auch in nicht alltäglichen Problemstellungen konkurrenzfähig macht. Dieses Potential des Faches Sport soll am GSG in einem praktikumsorientierten Theorieunterricht in Klassenstufe 9 oder 10 verwirklicht werden. Dabei wollen wir in der Auswahl der einzelnen Unterrichtsinhalte des Praktikums bewusst auch auf aktuelle sportliche Großereignisse Bezug nehmen. In diesem Falle könnten z. B. Themen aus der Sportsoziologie (Fanproblematik, Schichtenproblematik, Fairness, Aggression, etc.) bearbeitet werden.

In Jahren ohne geeignetes Großereignis könnten Themen aus dem Bereich der Sportmedizin (sportmedizinisches Praktikum), der Biomechanik (biomechanisches Praktikum) oder der Trainingslehre (Talentdiagnostik) in den Vordergrund rücken.

Ausstattung mit Sportstätten

Das GSG verfügt mit zwei DIN-Dreifachturnhallen, einer kleinen Turnhalle, einem Lehrschwimmbecken, zwei Weitsprunganlagen und zwei Kleinspielfeldern mit Tartanbelag auf dem Schulgelände über hervorragende Sportstätten. Hinzu kommt die Nutzungsmöglichkeit eines Leichtathletikstadions vom Typ B mit zwei Kunstrasenplätzen und vier Beachvolleyballfeldern in zu Fuß erreichbarer Entfernung.

Auf dem Schulgelände befinden sich zudem ein Gymnastiksaal mit Spiegelwand für die Gymnastik/Tanzausbildung, zwei Krafträume und eine Bewegungslandschaft mit fest installierten Turngeräten sowie eine Kletterwand, die nach vorheriger Rücksprache ebenfalls für schulische Zwecke zur Verfügung stehen.

Außerdem steht auf dem Schulgelände das optimal ausgestattete Bundesleistungszentrum der Rhythmischen Sportgymnastinnen mit zwei Trainingsflächen. Diese Anlage kann (z. B. für Abiturprüfungen) ebenfalls nach Absprache von der Schule genutzt werden. Das GSG liegt außerdem direkt neben dem "Schmidener Feld" mit guten Möglichkeiten zum Ausdauertraining.

Französisch als 3. Fremdsprache ab Klasse 8 „Schnellaufzug zur Spitze!“

 In nur drei Jahren Französisch sprechen

  • Das gewisse Extra für das Berufsleben
  • Die beste Vorbereitung für Frankreich-Urlaube
  • Auf Latein aufbauen und strukturelles Wissen nützen
  • Die Möglichkeit haben, Französisch auch in der Kursstufe zu wählen
  • Die Voraussetzung schaffen, sich Spanisch und Italienisch selbst anzueignen

Für wen kommt das Sprachenprofil in Frage?

Für alle Schülerinnen und Schüler, die Latein als zweite Fremdsprache gewählt haben, erweitern sich die Profilwahlmöglichkeiten für Klasse 8 um die Option Französisch als dritte Fremdsprache. 

Die Wahlmöglichkeit Französisch ist nicht nur für „Latein-Cracks“ offen, sondern für alle Schülerinnen und Schüler, die die Motivation haben, eine weitere gesprochene Sprache zu lernen. 

Was bedeutet das Sprachenprofil konkret?

Diejenigen Schülerinnen und Schüler, die sich für das Sprachenprofil entscheiden, haben von Klasse 8-10 das Kernfach Französisch mit je 4 Wochenstunden. Französisch wird gleichrangig mit den anderen Profilfächern Sport, NWT oder IMP unterrichtet. 

Was sind die Ziele des Sprachenprofils?

Zentrales Anliegen ist es, unseren Latein-Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu eröffnen, eine weitere gesprochene Fremdsprache an unserer Schule zu erlernen, da wir der Überzeugung sind, dass im heutigen Berufsleben die Beherrschung von nur einer europäischen Fremdsprache zu wenig ist. 

Der dreijährige Lehrgang hat zum Ziel, mit Hilfe eines speziellen Lehrwerks die Schülerinnen und Schüler an ein Kommunikationsniveau heranzuführen, das mit dem Niveau des fünfjährigen Lehrgangs durchaus vergleichbar ist. 

Hierbei kommt es uns insbesondere auf die Anwendungsbezogenheit der Sprache an, die es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich im Urlaub sowie im späteren Berufsleben in Frankreich sprachlich mühelos zurechtzufinden.

Darüber hinaus werden die Schülerinnen und Schüler befähigt, in der Kursstufe ab Klasse 11 Französisch als Fremdsprache zu wählen, was sie allerdings nicht müssen.

Lohnt sich das Sprachenprofil? 

Mit Latein haben die Schülerinnen und Schüler bereits die Grundlagen für die romanischen Sprachen, u.a. Französisch erlernt. Aus diesem Grund bietet es sich an, das strukturelle Wissen nicht „brachliegen“ zu lassen, sondern es in anwendbares Sprachenwissen umzusetzen, solange es noch „frisch“ ist. 

Jeder, der schon einmal versucht hat, sich eine Sprache an außerschulischen Institutionen anzueignen, weiß, wie schwer dies ist. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, Französisch auf effektive Weise in einem schulischen Lehrgang zu lernen. 

Dies ist auf jeden Fall eine Extraqualifikation für das spätere Berufsleben und eine Bereicherung für den Urlaub.

Zudem schaffen die Französisch-Lerner die Voraussetzungen dafür, sich andere romanische Sprachen wie Spanisch oder Italienisch selbst anzueignen, da Grammatik und Wortschatz sehr ähnlich sind. 

Unser Französischlehrer-Team freut sich auf spannende Französischstunden mit motivierten Schülerinnen und Schülern!   

NWT (Naturwissenschaft und Technik) kann am Gustav-Stresemann-Gymnasium in den Klassen 8 bis 10 als Hauptfach gewählt werden. Hilfreich für Erfolg in NwT ist es, wenn man Interesse für naturwissenschaftliche und technische Abläufe hat.

Schwerpunktthemen sind u.a. Meteorologie, Schall, Bionik, Astronomie, Alltagschemie, Steuern und Regeln sowie regenerative Energien.

Praktische Übungen der Schüler stehen im Mittelpunkt und müssen dann entsprechend präsentiert werden.

mehr zu NWT

Seit dem Schuljahr 2018/19 gibt es am GSG das neue Wahlpflichtfach Informatik, Mathematik, Physik (IMP), das neben NWT alternativ aus dem MINT-Bereich gewählt werden kann.

In IMP setzen sich die Schüler im Anschluss an den Aufbaukurs Informatik in Klasse 7 und aufbauend auf den erworbenen Kompetenzen im Mathematik- und Physikunterricht vertieft mit Inhalten der Informatik, Mathematik und Physik auseinander. Die Inhalte von IMP werden dabei fortlaufend mit den Inhalten des Mathematik-  und Physikunterrichts verzahnt.

Folgende Inhalte werden in den Klassen 8 – 10 in den einzelnen Fachbereichen unterrichtet:

Informatik:

  • Daten und Codierung
  • Programmierung
  • Softwareprojekte
  • Internet und Datenübertragung
  • Datensicherheit: Verschlüsselung und informationelle Selbstbestimmung

Mathematik: 

  • Mathematische Grundlagen der Kryptologie
  • Aussagenlogik und Graphen
  • Geometrie
  • Funktionen im Sachkontext

Physik:

  • Vertiefung der Optik
  • Astronomie und Astrophysik
  • Halbleiterphysik
  • Vertiefung Bewegungslehre 
  • Vergleich von Simulation und Realität
  • Schülerpraktika in Optik und Elektrizitätslehre

IMP wird von Klasse 8 - 10 jährlich mit insgesamt 4 Stunden pro Woche unterrichtet, jedes Fach erhält anteilig auf drei Jahre je vier Stunden.

mehr zu IMP am GSG

mehr zu IMP beim Kultusministerium

Ziel unseres Modells GSG2020 ist, die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu erhöhen, jedes einzelne Kind besser und individueller zu fördern, ihnen mehr Wahlfreiheit zu lassen und gleichzeitig die soziale und methodische Kompetenz zu erhöhen. Das Modell basiert auf dem Grundprinzip, dass fast alle Fächer von der in der Kontingentstundentafel vorgesehenen Stundenzahl abweichen und diese Stunden in einen Pool abgeben, in dem auch die bisherigen Intensivierungsstunden landen. Diese freien Stunden stehen gezielt für Freiarbeit (Kl. 5 - 6), Methodenlernen (Kl. 6 - 10),  Soziales Lernen (Kl. 5-9), jahrgangsübergreifende Förderung in Englisch, Deutsch und Mathematik (Differenzierter Übungsraum Kl. 7 und 9) und umfangreiche Wahlmodule (Kl. 7 - 10) zur Verfügung.

mehr zu GSG2020

Die Erlebnispädagogik hat am GSG einen hohen Stellenwert, insbesondere in der Unterstufe. Hierzu zählen zum Beispiel die Höhlenexkursion, unsere 5er Kennenlerntage in der Sägemühle und noch einiges mehr. Auch in den Schullandheimen in Klasse 8 sind meist erlebnispädagogische Elemente enthalten.

Am GSG ist der Übergang von der Grundschule so fließend wie möglich, daher arbeiten wir in der Klasse 5 und 6 mit Klassenlehrertandems. Das Klassenlehrertandem ist ein festes gleichberechtigtes Team aus einem Lehrer und einer Lehrerin, prinzipiell wird angestrebt, dass die beiden Klassenlehrer möglichst viele Fächer bzw. Unterrichtsstunden halten. Fester Bestandteil des pädagogischen Konzeptes in der Unterstufe sind auch zwei Klassenlehrerstunden in der Woche.

An unserer Schule gibt es seit einigen Jahren eine sogenannte "Bläserklasse" in der Klassenstufe 5 und 6. Ob eine Bläserklasse zustande kommt, hängt von der Nachfrage ab, da eine gewisse Mindestteilnehmerzahl nicht unterschritten werden kann. 

Sicher haben Sie einige Fragen zu diesem Thema. Die häufigsten sollen hier kurz beantwortet werden.

1. Was ist eine Bläserklasse?

Ein Klassenmusizierkurs in den Klassen 5 und 6 im Rahmen des normalen Musikunterrichts mit Orchesterinstrumenten (Querflöten, Klarinetten, Saxophone, Trompeten, Hörner, Posaunen, Euphonium und Schlagzeug ) statt Theorie und Blockflöte wie bisher. Alle Schüler fangen ohne Vorkenntnisse auf dem neuen Instrument an, d.h. wer schon ein Instrument spielt, sollte ein neues lernen, oder sich in einem der Schulensembles (Orchester, Bigband, Chor) einbringen.

2. Welche Vorteile gegenüber der üblichen Unterrichtsform bringt die Bläserklasse?

  •  Das gemeinsame Musizieren beeinflusst das Sozialverhalten sehr positiv.
  • Konzentrationsfähigkeit, Rücksicht, Sorgfalt und Verantwortungsgefühl werden "spielend" geübt.
  • Musik wird fast ausschließlich durch das aktive, praktische Musizieren erlernt.
  • Der "theoretische Stoff" wird sofort in die Praxis umgesetzt und somit für jeden Schüler wichtig.
  • Die Schüler lernen gleich ein "richtiges" Instrument.
  • Die hohe Motivation der Fünftklässler wird auf "ihr Instrument" gelenkt.
  • Der Belastung vieler Kinder durch zusätzliche Musikstunden wird deutlich reduziert.
  • Bisher war zu beobachten, dass viele begabte Kinder in der schwierigen Zeit nach der sechsten Klasse leider nicht den Sprung auf ein orchestertaugliches Instrument schafften. Wenn sie allerdings schon zwei Jahre Praxis haben, ist es viel leichter, einfach nur "am Ball" zu bleiben.

3. Wie ist eine Bläserklasse organisiert? 

  • Die Schüler haben Unterricht nach der üblichen Stundentafel, d.h. 2 Stunden pro Woche.
  • Zusätzlich erhalten sie in Dreier-Gruppen Unterricht auf ihrem Instrument (30 Minuten / Woche).
  • Die Schule beschafft die Instrumente und leiht diese den Schülern gegen Gebühr aus.
  • In den ersten 3-4 Wochen können die Schüler alle Instrumente ausprobieren.

4. Welche Kosten kommen auf mich zu?

  • Die  Kosten für das Leihen der Instrumente und den Unterricht liegen bei monatlich 38€.
  • Die Eltern verpflichten sich vertraglich, diese Kosten für 24 Monate zu tragen.

5. Wo treten die Schüler auf und was spielen sie?

Wir spielen bei Schulveranstaltungen, machen jährlich ein Weihnachtskonzert und sind auch schon in der Schwabenlandhalle aufgetreten. Unser Programm reicht von barocken Stücken wie Antonio Vivaldis "Frühling" aus den Vier Jahreszeiten bis zu aktuellen Titeln wie "Pirates Of The Carribbean!

Neu: Tauschbörse für Instrumente

Wer sein Instrument gerne verkaufen möchte oder ein neues Instrument sucht, kann ab sofort bei unserer Instrumenten-Tauschbörse mitmachen! Bitte schickt / schicken Sie ein E-Mail mit den Angaben zum Instrument bzw. den Kontaktdaten an einen unserer Musiklehrer.

In unserem Leitbild ist auch die Erziehung zur Achtung gegenüber dem Anderen ein wichtiger Bestandteil. Daher fördert das GSG das soziale Engagement seiner Schüler. Schüler der Klasse 9 übernehmen Klassenpatenschaften jeweils für die Klassen 5, um diese möglichst schnell in ihre neue Schule zu integrieren. In der AG Integration können Kinder mit und ohne Migrationshintergrund zusammen an Projekten arbeiten und bei den Streitschlichtern lernen die Schüler, Konflikte ohne die Hilfe von Erwachsenen zu lösen.

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