Schulordnung


Unsere Schulordnung soll helfen, das Miteinander in dem gemeinsamen Lebensraum Schule so zu regeln, dass sich alle wohl fühlen und entfalten können.
Grundlagen unseres Zusammenlebens sind der Respekt voreinander, die Achtung vor anderen Kulturen und Weltanschauungen sowie die Verantwortung für Natur und Umwelt.
An unserer Schule pflegen wir eine Atmosphäre des Vertrauens und des offenen und freundlichen Umgangs. Verletzende oder beleidigende Äußerungen sollten wir alle vermeiden, körperliche Auseinandersetzungen sind zu unterlassen.
Wir alle verpflichten uns zum sorgsamen und pfleglichen Umgang mit dem Eigentum anderer wie auch den Einrichtungsgegenständen, Lehr- und Unterrichtsmaterialien in unserer Schule. Wir bemühen uns, die Kosten für die Allgemeinheit nicht leichtfertig zu erhöhen.

Ziel unseres Unterrichtens ist ein selbstbewusster, unabhängiger, gebildeter junger Mensch, der zum Gelingen einer Gemeinschaft beiträgt.

Im Einzelnen gelten die folgenden Regelungen:

1. Unterricht

Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht, ungestört zu lernen.
Jede Lehrerin und jeder Lehrer hat das Recht, ungestört zu unterrichten.
Die Teilnahme an unterrichtsbedingten und unterrichtsveranlassten Schulveranstaltungen ist verbindlich. Jede Schülerin und jeder Schüler muss ihre bzw. seine Unterrichtsmaterialien mitbringen. Hausaufgaben sind gewissenhaft zu erledigen, Hefte sorgfältig zu führen.
Wir alle tragen dazu bei, dass der Unterricht pünktlich beginnt und somit pünktlich beendet werden kann.

2. Anträge auf Unterrichtsbefreiung

Einzelstunden: Fachlehrerin / Fachlehrer
1-2 Tage: Klassenlehrerin / -lehrer bzw. Tutorin / Tutor
Mehr als 2 Tage: stellvertretender Schulleiter

3. Entschuldigungen

Die Entschuldigungen ergehen - nur in Ausnahmefällen vorab telefonisch - innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Schultagen schriftlich unter Angabe des Grundes und bei Minderjährigen von einem Erziehungsberechtigten unterschrieben an die Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer oder werden in den Briefkasten vor dem Rektorat geworfen.

4. Sonderregelung für den Fachunterricht in Sport und Religion

Sport und Religion sind verbindliche Lehrfächer, eine Freistellung bzw. Abmeldung ist daher nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.

Freistellung vom Sportunterricht:

Eltern bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler richten den Antrag für
– Einzelstunden an die Fachlehrerin/den Fachlehrer
– längere Fristen unter Vorlage eines Attests an den stellvertretenden Schulleiter.
Für detailliertere Angaben gibt es Elternbriefe der Sportlehrerinnen und Sportlehrer.

Abmeldung vom Religionsunterricht aus Glaubens- und Gewissensgründen innerhalb von 14 Tagen nach Schuljahresbeginn:

Bis zur Religionsmündigkeit (14 Jahre) richten die Eltern eine schriftliche Erklärung der Abmeldung an den stellvertretenden Schulleiter. Religionsmündige Schülerinnen und Schüler vereinbaren für ihre persönliche Erklärung mit dem stellvertretenden Schulleiter einen Termin, die Eltern werden informiert.
Mit der Abmeldung gilt Ethik ab Klasse 8 als ordentliches Unterrichtsfach.

5. Unfälle

Die Unfallversicherung des Gustav-Stresemann-Gymnasiums gilt für alle Schulveranstaltungen und den Schulweg.
Unfälle sind so rasch wie möglich dem Sekretariat zu melden.

6. Diebstahl

Für Diebstähle übernimmt das Gustav-Stresemann-Gymnasium keine Haftung. Versicherungen für Kleidungsstücke und Fahrräder können jedoch über das Sekretariat abgeschlossen werden.

7. Rauch- und Alkoholverbot

Auf dem gesamten Schulgelände herrscht Rauch- und Alkoholverbot.
Ausnahmen beschließen die relevanten schulischen Gremien jährlich neu.

8. Konflikte und Regelverstöße

Zur Konfliktlösung stehen neben den Fach- und Klassenlehrerinnen und -lehrern und der Verbindungs¬lehrerin ausgebildete Streitschlichterinnen und Streitschlichter zur Verfügung.

Bei einem Regelverstoß oder erfolgloser Streitschlichtung entscheiden die Lehrkräfte und / oder die Schulleitung über geeignete Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen, auch nach § 90 des Schulgesetzes.

Ein Unterrichtsverweis hat die sich unmittelbar anschließende schriftliche Reflexion der Schülerin bzw. des Schülers sowie die postalische Benachrichtigung der Eltern zur Folge.

9. Aufenthalt auf dem Schulgelände außerhalb der Unterrichtszeiten

In den kleinen Pausen bleiben die Schülerinnen und Schüler in der Regel im Haus.
In der großen Pause halten sie sich in unserem Pausenbereich auf.
Weisungen der Lehrkräfte des Friedensschulzentrums werden befolgt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-10 dürfen den Pausenbereich nur mit der Erlaubnis einer Lehrerin oder eines Lehrers verlassen.
Nach dem Läuten begeben sich die Schülerinnen und Schüler an ihre Plätze und legen ihre Arbeitsmaterialien zurecht. Verzögert sich der Unterrichtsbeginn um mehr als fünf Minuten, teilt die Klassensprecherin oder der Klassensprecher bzw. die Kurssprecherin oder der Kurssprecher dies dem Sekretariat mit.
Für Freistunden sind der Aufenthaltsraum und die Schülerbibliothek vorgesehen. Für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse steht auch das Schülercafé zur Verfügung.
Während der Pausen und unterrichtsfreien Zeiten vermeiden wir alle Störungen des Unterrichts der angrenzenden Schulen.

10. Fachsäle

Fachsäle dürfen nur in Anwesenheit der Fachlehrerin bzw. des Fachlehrers betreten werden. Wartende Klassen oder Kurse verhalten sich ruhig.

11. Ordnung und Sauberkeit

Ordnung und Sauberkeit im gesamten Schulbereich liegen in der Verantwortung aller am Schulleben Beteiligten. Die Ordnerinnen und Ordner haben darüber hinaus noch weitere Aufgaben.

Während des Unterrichts ist das Tragen von Kopfbedeckungen, der Gebrauch von Spielgeräten und Handys, Essen, Trinken und Kaugummi Kauen nicht erlaubt. Ausnahmen sind nach Absprache mit dem Schulleiter möglich.

Auf dem Schulgelände ist während der Unterrichtszeit und den Pausen die Benutzung von Mobiltelefonen jeglicher Art sowie sonstigen elektronischen speicherfähigen Geräten untersagt. Davon ausgenommen ist die Mittagspause von 13.05 – 14.10 Uhr. Sie müssen ausgeschaltet sein und dürfen nur für Unterrichtszwecke mit Erlaubnis eines Lehrers / einer Lehrerin eingeschaltet werden. Ton- und Bildaufzeichnungen aller Art sind auf dem gesamten Schulgelände ohne Zustimmung einer Lehrkraft untersagt. Für Notfälle steht das Telefon im Sekretariat zur Verfügung. Im Schülercafé (Kl. 10, K1, K2) dürfen Handys benutzt werden. Bei einem Verstoß wird das entsprechende Gerät einbehalten und kann erst nach der 6. Stunde auf dem Sekretariat abgeholt werden. Beim zweiten Regelverstoß eines nicht volljährigen Schülers wird das Smartphone nur den Eltern des betreffenden Schülers ausgehändigt. Zudem erfolgt bei jedem Verstoß ein Eintrag ins Tagebuch.

Im Schulgebäude nicht erlaubt sind Skate- und Kickboards, Inliner, Rollschuhe und dergleichen. Das Werfen von Schneebällen und Mitbringen von Gegenständen, die eine Gefährdung darstellen können, sind auf dem gesamten Schulgelände nicht erlaubt. Das Mitbringen von Bällen jeglicher Art ist nicht erlaubt.

Anhang zur Schulordnung:

1) Unterrichts- und Pausenzeiten:

1./2. Stunde 07:50 Uhr - 09:25 Uhr
3./4. Stunde 09:35 Uhr - 11:10 Uhr
5./6. Stunde 11:30 Uhr - 13:05 Uhr

7./8. Stunde 14:10 Uhr - 15:45 Uhr
9./10. Stunde 15:50 Uhr - 17:35 Uhr

Zwischen der 2. und der 3. Stunde liegt eine zehnminütige Pause, zwischen der 4. und der 5. Stunde liegt die große Pause (20 Minuten). Der Nachmittagsunterricht beginnt mit der 7. Stunde.

2) Regelungen für die Pause

Der Zugang zu den abschließbaren Schränken im Untergeschoss ist möglich, um dort etwas zu holen oder einzuschließen, der Aufenthalt während der Pause dort ist aber nicht erlaubt.
Als Ausgänge dürfen lediglich der Haupt-(=Nord-)Ausgang und der Neben-(=Süd-)Ausgang benutzt werden.
Der überdachte Bereich muss im Notfall frei zugänglich sein. Es ist daher verboten, dort Fahrräder abzustellen!

Pausenbereich innen

Pausenbereich außen

3) Streitschlichtung:

Die Betroffenen wenden sich selbst an eine der Personen, die an der Streitschlichterwand veröffentlicht werden oder sie werden von einer Lehrkraft geschickt.
Nähere Informationen sind an der Streitschlichterwand gegenüber vom Südeingang, zwischen Chemiesaal und Lehrerzimmer zu finden.

4) Unterrichtsverweis:

(Der besseren Lesbarkeit wegen werden die Begriffe „Schüler“ und „Lehrer“ in diesem Abschnitt geschlechtsneutral verwendet.)
Ein Unterrichtsverweis wird nur dann ausgesprochen, wenn das Verhalten des Schülers trotz vorangegangener anderer pädagogischer Maßnahmen im Unterrichtsraum nicht länger tragbar ist.
Der betroffene Schüler wird mit einem speziellen Laufzettel aufs Sekretariat geschickt, wo er sich binnen 2 Minuten melden muss. Er füllt zunächst einen Vordruck zur Analyse seines Fehlverhaltens aus und reflektiert anschließend auf einem weiteren Vordruck sein künftig angestrebtes Verhalten. Mit den ausgefüllten Vordrucken kehrt er ins Klassenzimmer zurück. Der verweisende Lehrer entscheidet, ob der Schüler weitere Reflexionen durchführen muss oder ob die Eintragungen in den beiden Formblättern ausreichen.
Die Eltern werden entweder sofort angerufen oder umgehend auf dem Postweg benachrichtigt.

in der vorliegenden Fassung gültig seit 22. Juni 2005

Bezug:
- Schulgesetz [ www.leu.bw.schule.de/bild/SchG.pdf ]
- Schulbesuchsverordnung [ www.leu.bw.schule.de/bild/SchulbesuchsVO.pdf ]
(auf dem Sekretariat oder im web einsehbar)


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